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Dieses Buch gibt Einblicke in die Erfahrungen der Schwarzen Diaspora in Deutschland und die Verbindungen der internationalen Schwarzen Diaspora mit Deutschland. Die Themen reichen vom 18. Jahrhundert bis heute und sind in der Sozialgeschichte, aber auch in Literatur, Kunst und Popkultur verortet. Politische Initiativen finden ebenso Raum wie theoretische Reflexionen, historische Überblicke und Einzelfallstudien. Erörtert wird das Verhältnis von „Black German Studies“ und „Critical Whiteness Studies“ zu hegemonialen Wissenschaftstraditionen, von Rassismus und Nation, sowie von Kolonialgeschichte zu späteren Entwicklungen. Weitere Themen sind die Intersektionalität von ‚Rasse‘, Klasse und Geschlecht, sowie die Position Schwarzer Akteurinnen im Kulturbetrieb zwischen Kommodifkation, Performativität und Subversion. Die Beiträge umfassen Aufsätze aus Geschichts- und Kulturwissenschaft, Interviews mit Aktivistinnen, Kulturschaffenden und Zeitzeug*innen, sowie handlungsorientierte Positionspapiere.