Filmvorführung „Film your Story“ zum Diversity Day am 19. Mai

Filmvorführung „Film your Story“ zum Diversity Day am 19. Mai

Im Rahmen des diesjährigen Diversity Days am 19. Mai lädt der AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe gemeinsam mit der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung (VAKS e.V.) zu einer Filmvorführung in seine Geschäftsstelle ein.
Gezeigt wird der Film „Film your Story“, ein partizipatives Projekt, das Menschen zeigt, die ihre persönlichen Lebensrealitäten teilen und ihren Wunsch nach einem respektvollen Miteinander zum Ausdruck zu bringen. Ziel des Projekts war es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, Diskriminierungserfahrungen zu thematisieren und Vielfalt in der Gesellschaft sowie in der Medienlandschaft zu stärken.
Ein besonderer Programmpunkt ist das anschließende Gespräch mit der Regisseurin des Films Anna Ditges, die vor Ort sein wird. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, mit ihr ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und gemeinsam über die Inhalte des Films sowie über Themen wie Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu diskutieren.
Die Filmvorführung beginnt um 17:00 Uhr und die Veranstaltung endet voraussichtlich gegen 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe
Koblenzer Straße 136
57072 Siegen
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Fotos © Lea May, Anna Ditges

 

Das Infoportal Rechtsextremismusprävention startet neu

Das Infoportal Rechtsextremismusprävention startet neu

Ab dem 30. April 2026 ist das Infoportal Rechtsextremismusprävention des Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention (KompRex) mit aktualisierten Einträgen und neuem Design wieder erreichbar. Es bietet umfassende Hilfe bei der Suche nach allen professionellen Anlaufstellen der Rechtsextremismusprävention in ganz Deutschland. Egal, ob Sie Unterstützung bei rechtsextremen Vorfällen suchen, den Ausstieg aus der Szene begleiten möchten, Beratung zu lokalen Ereignissen benötigen oder Workshops, Aufklärungsmöglichkeiten und Forschungsergebnisse suchen – im Infoportal Rechtsextremismusprävention finden Sie schnell passende, professionelle und lokale Anlaufstellen.
Das Infoportal Rechtsextremismusprävention zeigt kompakt und übersichtlich die Bandbreite und Professionalität der aktuellen Rechtsextremismusprävention in Deutschland. Von Beratungs- und Meldestellen über Bildungseinrichtungen bis hin zu Forschungsinstitutionen zeigt das Infoportal Rechtsextremismusprävention, wie wichtig diese Institutionen in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus sind!
Das Infoportal Rechtsextremismusprävention ist ab sofort wieder über die Homepage des KompRex (https://kooperationsverbund-rechtsextremismuspraevention.de/) oder direkt hier (https://infoportal.komprex.de/) erreichbar!

Foto: ©Gesicht Zeigen!

Neues Erklärvideo zu Rohstoffen und kolonialen Kontinuitäten

Neues Erklärvideo zu Rohstoffen und kolonialen Kontinuitäten

Eine-Welt-Promotor Serge Palasie vom Eine-Welt-Netzwerk NRW (https://www.eine-welt-netz-nrw.de/) darüber, wie westliche Konsumgesellschaften auf kolonialer Rohstoffausbeutung aufbauen.
Erklärvideo zu Schüler:innen-Workshops im Rahmen des Projektes „Solidarisches Gedenken organisieren: für globale Gerechtigkeit und eine dekoloniale Zukunft“ (www.glokal.org), Kooperationprojekt von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ-Berlin e.V. mit Unterstützung der Eine-Welt-Promotoren Tahir Della und Mauricio Pereyra. Zeichnungen vom Frank Mindja (Instagram: frankymindjacomics).
Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Er basiert auf der Zeitstrahlmethode von glokal (www.connecting-the-dots.org), die 2018 als „herausragendes Beispiel für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet wurde.

 

 

Foto © Begleitheft zur Ausstellung „Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit“ von „Eine Welt Netz NRW“

Umfrage zu Rassismuserfahrungen in Siegen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein

Umfrage zu Rassismuserfahrungen in Siegen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein

Wie erleben Menschen Rassismus in Siegen-Wittgenstein? Ihre Stimme zählt!

Wie erleben Menschen Rassismus im Alltag im Kreis Siegen-Wittgenstein? Wo kommt es zu Diskriminierung – und welche Unterstützung fehlt Betroffenen? Um diese Fragen zu beantworten, startet zum Internationalen Tag gegen Rassismus 2026 eine regionale Umfrage zu Rassismuserfahrungen in der Region.

Initiiert wird die Befragung vom Siegener Netzwerk gegen Diskriminierung und der Integrationsagentur des AWO Kreisverbands Siegen-Wittgenstein/Olpe. Ziel ist es, ein genaueres Bild davon zu erhalten, welche Erfahrungen Menschen vor Ort machen und welche Unterstützung sie brauchen, um gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Dass Rassismus auch in Deutschland ein relevantes Thema bleibt, zeigt unter anderem die InRa-Studie zu Rassismus in deutschen Institutionen, die im Auftrag des Bundesinnenministeriums erstellt und 2026 veröffentlicht wurde. Während solche Studien bundesweite Entwicklungen sichtbar machen, soll die Umfrage speziell die Situation in der Region beleuchten.

Die Fragen orientieren sich am Nationalen Diskriminierungsmonitor (NaDiRa) „Verborgene Muster, sichtbare Folgen“ des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung aus dem Jahr 2025. Für die regionale Umfrage wurden sie vereinfacht und angepasst, damit möglichst viele Menschen teilnehmen können.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym, persönliche Daten werden nicht erhoben. Unsere Umfrage ist aktuell in den Sprachen Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Türkisch und Russisch verfügbar, an weiteren Übersetzungen arbeiten wir. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa fünf bis zehn Minuten und ist möglich bis zum 30.04.2026. Die Initiatorinnen und Initiatoren rufen möglichst viele Menschen zur Teilnahme auf, damit Erfahrungen sichtbar werden und daraus konkrete Verbesserungen für die Region entstehen können.

Zur Befragung geht es hier oder via www.awo-siegen.de

 

Interreligiöser Friedhofsrundgang

Interreligiöser Friedhofsrundgang

Der Runde Tisch der Religionen lädt herzlich ein:

Auf dem Siegener Lindenbergfriedhof liegen Gräberfelder der drei monotheistischen Religionen nah beieinander. Ein guter Ort also, etwas über die Bestattungs- und Trauertraditionen in Judentum, Christentum und in der islamischen Welt zu erfahren.

Es hat sich mittlerweile eine Tradition etabliert: Der „Runde Tisch der Religionen“ lädt regelmäßig zu einem besonderen Angebot ein. Dabei können die Besucher*innen an einem geführten Spaziergang über den Friedhof teilnehmen, bei dem jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin jeder Glaubensrichtung die spezifische Begräbniskultur und die religiösen Hintergründe der drei Religionen – Judentum, Christentum und Islam – erläutert.

Zum Betreten des jüdischen Friedhofs benötigen Männer eine Kopfbedeckung.

Wann: Sonntag, 19. April 2026. Von 14:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr
Wo: Lindenbergfriedhof Siegen, Eingang “Neue Halle”
Frankfurter Str. 267, 57074 Siegen

Veranstalter: Runder Tisch der Religionen
c/o Mediathek gegen Rassismus, VAKS e.V.
Sandstraße 28, 57072 Siegen
Mail: lali.mgaloblishvili@vaks.info

Flyer: 19.04.2026 Interreligiöser Friedhofsrundgang

Foto: Privat